Kategorie: Bettwäsche Guide

Waschsymbole – Pflegehinweise

Jeder kennt Sie doch Ihre Bedeutung ist oftmals nicht ganz klar.

Was bedeuten diese Waschsymbole?

Häufige Symbole auf Einnähetiketten

Auf dem Einnähetikett  jeder Bettwäsche befinden sich Pflegehinweise (Waschsymbole). Sie geben Hinweise für die Pflegebehandlung von Textilien. Auf einem Etikett sind meist sechs Symbole abgebildet, die uns Hinweise zum Waschen, Reinigen, Bleichen, Trocknen, Bügeln und auch Hinweise für die chemische Reinigung geben sollen.

Doch es gibt so viele verschiedene Symbole, dass es wirklich schwer ist, alle zu kennen.

Hier eine Auflistung der Pflegesymbole und die dazugehörige Bedeutung.

Waschen bei 30 Grad

Ein Wasserbehälter mit einer Zahl bedeutet, dass die Textilie gewaschen werden darf, die Zahl gibt dabei die maximale Temperatur vor.Ist unter dem Wasserbehälter ein Strich, dann heißt das „Schonwaschgang“. Zwei Striche bedeuten „Feinwaschgang“.

nur in der Reinigung waschen lassen

Ein Wasserbehälter mit einem Kreuz bedeutet – nur in der Reinigung waschen lassen!

 

Nur Handwäsche

Ein Wasserbehälter mit einer Hand bedeutet: Nur Handwäsche

 

Bügeln bei max. 110Grad

Ein Bügeleisensymbol mit Punkten gibt die max. Temperatur beim Bügeln vor
1 Punkt= 110°, 2 Punkte= 150°, 3 Punkte= 200°

 

Nicht bügeln

Ist das Bügeleisen durchgestrichen, so darf man die Textilie nicht bügeln.

 

Nicht in den Trockner

Ein Quadrat mit einem Kreis steht für den Trockner, ist das Symbol durchgestrichen darf es nicht in den Trockner

 

Trocknen bei hohen Temperaturen möglich

Sind Punkte in dem Kreis, stehen Sie für: 1 Punkt= bei niedriger Temperatur trocken, 2 Punkte= bei hoher Temperatur trocknen

 

Nicht bleichen

Das Dreick steht für „Bleichen“

 

Nicht in die chemische Reinigung

Der Kreis steht für „Chemische Reinigung“

Bettwäsche Guide

Baumwolle, Microfaser oder Satin

Die verschiedensten Arten von BettwäschestoffenFür jeden der Richtige Stoff

Wer sich im Fachhandel nach neuer Bettwäsche umsieht, wird hierbei schnell feststellen, dass der Markt über eine Vielzahl an unterschiedlichsten Materialen verfügt. Doch welcher Stoff eignet sich eigentlich am besten für welchen Verwendungszweck? Der nachfolgende Übersichts-Ratgeber liefert dazu alle wichtigen Antworten.

BIBER

Bei der Stoffart „Biber“ handelt es sich um ein besonders dichtes Gewebe aus Baumwolle, welches wahlweise ein- oder doppelseitig aufgeraut wurde. Der größte Vorteil von Biber-Bettwäsche ist ihr besonders weiches und flauschiges Gefühl, das Material verfügt zudem über eine hervorragende Feuchtigkeitsaufnahme und lässt sich problemlos reinigen. Eine erweiterte Variante der Biber-Bettwäsche ist die sogenannte Feinbiber-Bettwäsche: Diese Stoffart ist im Vergleich zu der herkömmlichen Biber-Ausführung sogar noch flauschiger.

BATIST

Hinter der Bezeichnung Batist-Bettwäsche verbirgt sich ein überaus feinfädiges Gewebe, dass besonders luftig und leicht ist – Hierdurch empfiehlt sich eine solche Bettwäsche vor allem für warme Sommernächte.

BROKAT

Die Bezeichnung „Brokat“ leitet sich aus dem italienischen Sprachgebrauch ab und bedeutet übersetzt so viel wie „bestickt“. Taucht der Begriff in Verbindung mit Bettwäsche auf, handelt es sich hierbei um hochwertig webgemusterte Jacquardstoffe, welche ein besonders ansehnliches Erscheinungsbild abliefern.

BUNTGEWEBE

Bettwäsche mit der Bezeichnung „Buntgewebe“ wurde (im Gegensatz zu herkömmlich bedruckter Wäsche) mit Hilfe von bunten Fäden gewebt. Diese Ausführung wird darüber hinaus in die beiden Kategorien Schaft- und Jacquardgeweben unterteilt, letztere Variante genießt hierbei eine aufwendigere Herstellung.

DAMAST

Die sogenannte Damast-Bettwäsche wird im Rahmen eines besonders aufwendigen Verfahrens aus überaus hochwertigen Materialien (in der Regel Baumwolle) hergestellt. In den meisten Fällen ist eine derartige Ausführung mit sehr eleganten Mustern versehen, welche (anders, als bei dem bereits erwähnten Buntgewebe) nicht in den Stoff eingearbeitet werden, sondern bereits während dem Webprozess entstehen.

FLANELL

Flanell-Bettwäsche lässt sich am ehesten mit Biber-Bettwäsche vergleichen: Auch diese Ausführung wird aus einem besonders dicken Material angefertigt, ist jedoch in der Regel ein wenig leichter als Biber. Flanell-Bettwäsche eignet sich optimal für wärmere Sommernächte, spendet jedoch auch im kalten Winter genügend Wärme.

JERSEY

Jersey-Bettwäsche ist ein absolutes Allround-Talent, welches sich sowohl im Sommer, als auch im Winter verwenden lässt. Diese Stoffart zeichnet sich insbesondere durch ihre sehr hohe Geschmeidigkeit und Weiche, sowie eine hervorragende Saugfähigkeit und Atmungsaktivität aus, darüber hinaus ist sie erfreulicherweise bügelfrei. Jersey-Bettwäsche wird in die beiden Unterkategorien „Single-Jersey“ und „Interlock-Jersey „unterschieden: Die letztgenannte Ausführung ist ein wenig dichter und dicker als die oftmals günstiger erhältliche Single-Jersey-Bettwäsche, dafür allerdings nicht ganz so elastisch wie diese.

LINON100% Baumwolle

Bettwäsche aus Linon lässt sich am ehesten mit klassischer Leinenbettwäsche vergleichen, da es sich auch hierbei um ein leinwandbindiges und sehr glattes Material aus 100% Baumwolle handelt. Da dieser Stoff im Vergleich zu anderen Stoffen vergleichsweise kühl auf der Haut liegt, bietet sich insbesondere eine Verwendung im warmen Sommer an, das Material gilt zudem als überaus strapazierfähig und langlebig.

MICROFASER

Für die Herstellung von Microfaser-Bettwäsche, die üblicherweise aus Polyester besteht, kommen besonders feine und dünne Fasern zum Einsatz – Hierdurch ergibt sich eine hervorragende Formbeständigkeit, sowie eine optimale Saugfähigkeit. Da Microfaser-Bettwäsche fusselfrei ist, erweist sie sich im täglichen Gebrauch als überaus pflegeleicht, darüber hinaus muss sie nicht gebügelt werden.

SEERSUCKER

Hinter der Bezeichnung Seersucker verbirgt sich ein Baumwollmischgewebe aus 100% Baumwolle, welches in seiner Verarbeitung abwechselnd glatte und geriffelte Stoffstreifen aufweist. Durch ihre besondere Struktur liegt diese Art der Bettwäsche nicht sehr eng an der Haut an, was einen besonders guten Temperaturausgleich ermöglicht, auch diese Bettwäschen-Ausführung ist zudem pflegeleicht und bügelfrei.

SATIN / MAKO-SATIN

Bettwäschestoffe aus Satin werden traditionell in klassischer Atlasbindung angefertigt – Als Materialien kommen hier in der Regel von Natur aus glänzende Stoffe wie Seide oder Viskose zum Einsatz, alternativ arbeiten einige Hersteller jedoch auch mit Baumwolle oder Leinen, welche anschließend einen „glänzenden Anstrich“ erhalten. Eine Unterart der Satin-Bettwäsche ist die sogenannte Mako-Satin-Bettwäsche, welche je nach Produktqualität matt- bis hochglänzend daherkommt: Diese Ausführung wird lediglich aus besonders hochwertiger ägyptischer Baumwolle angefertigt, ist im direkten Vergleich zudem deutlich dichter und sehr glatt.

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Garantieträger für einen angenehmen Schlaf

Das KopfkissenEntscheident ist die Füllung des Kopfkissen

Eine besonders wichtige Rolle für einen gemütlichen Schlaf spielt neben einer optimalen Bettdecke, sowie einem zusätzlichen Bettlaken auch das Kopfkissen. Der Fachhandel unterscheidet seine angebotenen Produkte hierbei in die beiden Unterkategorien Füllkissen und Formkissen: Während der Begriff Füllkissen ein mit einer losen Füllung (beispielsweise Daunen oder Naturfasern) befülltes Kissen bezeichnet, welches sich hierdurch besonders einfach verformen und den individuellen Wunschvorlieben zurechtrücken lässt, versteht man unter der Bezeichnung Formkissen ein vorgeformtes Kissen aus Latex oder ähnlichen Materialien, welches dem Verbraucher als komfortable Nackenstütze dient. Streng genommen benötigen eigentlich nur Seitenschläfer ein Kopfkissen in ihrem Bett, da mit seiner Hilfe sowohl der Kopf, als auch der Nacken in eine angenehme Schlafposition gebracht werden. Rückenschläfer sollten im Idealfall auf ein Kissen verzichten – Wer dennoch gerne eines verwenden möchte, sollte sich allerdings definitiv für eine relativ dünne Ausführung entscheiden.

Nicht zu vernachlässigen

Die Wahl der richtigen Kissenfüllung

Auch im Bereich der enthaltenen Füllung unterscheiden sich Kopfkissen von Ausführung zu Ausführung: Wer in seinem Schlaf des öfteren zu Schweißausbrüchen neigt, sollte sich definitiv für ein kleineres Kissen mit Naturhaar entscheiden, die weit verbreiteten Modelle mit Feder- oder Daunenfüllung bieten ebenfalls eine sehr gute Feuchtigkeitsregulierung. Verbraucher, die am Morgen mit schmerzenden Rücken- oder Nackenverspannungen aufwachen, sollten sich hingegen nach einem alternativen Nackenkissen umsehen, dass in der Regel mit Hirse- oder Dinkelspelz befüllt ist: Derartige Ausführungen liegen sich nicht „platt“ und passen sich automatisch der aktuellen Schlafposition an. Gänzlich Abstand nehmen sollte man übrigens von allzu dicken Feder-Ausführungen, bei denen der Nutzer in der Nacht mit dem halben Kopf im Kissen versinkt: Insbesondere starke Schwitzer werden den Kauf eines solchen Modells schon am nächsten Tag stark bereuen.

Klassische Kopfkissen sind oftmals in der quadratischen Größe 80 x 80 cm erhältlich, eignen sich jedoch eher weniger für eine gesunde Schlafhaltung. Eine deutlich empfehlenswertere Alternative stellen hingegen Kopfkissen mit den Maßen 40 cm x 60 cm oder 40 cm x 80 cm dar: Eine derartige Ausführung ermöglicht im Schlaf eine optimale Abstützung von Kopf und Wirbelsäule, während der Schulterbereich deutlich tiefer liegt.

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Die Ausgangslage für einen gemütlichen und weichen Schlaf

Das BettlakenAuch bei Bettlaken gibt es viele Unterschiede

Auch das Bettlaken spielt für ein gemütliches und angenehmes Schlaferlebnis eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Der Fachhandel bietet eine reichhaltige Auswahl an verschiedensten Ausführungen an, welche u.a. aus Linon, Frottee oder Baumwolle bestehen, der Kunde hat darüber hinaus die Wahl zwischen einem klassischen Bettlaken oder einem deutlich einfacher zu wechselnden Spannbetttuch.

Wer auf der Suche nach einem optimalen Bettlaken für heisse Sommermonate ist, sollte definitiv auf einen kühleren Stoff wie Linon oder Baumwolle setzen, letztere Variante eignet sich aufgrund einer hervorragenden Reinigung bis 95 Grad zudem auch für Allergiker oder Neurodermitis-geplagte Verbraucher. Bei der Suche nach einem kuschelig-gemütlichen Winter-Bettlaken sollte man sich hingegen eher nach wärmenden Stoffen umsehen: Hierzu zählen u.a. Flanell oder Frottee, als besonders weich erweisen sich zudem auch Jersey, Biber und Feinbiber.

Auch in puncto Größe werden Bettlaken selbstverständlich in verschiedenen Ausführungen angeboten: Als Standardgröße für Singles gilt hier 150 x 250 cm, bei Doppelbetten sind es 180 x 200 oder 200 x 220 cm.

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Synthetik, Daunen oder Naturhaar

Die Wahl der richtigen BettdeckeDer Bettwäsche Ratgeber

Der Fachhandel bietet eine umfangreiche Vielfalt an verschiedensten Bettdecken zur Auswahl an. Unerfahrene Kunden verlieren hier aufgrund der verschiedensten Ausführungen jedoch schnell den Überblick. Im Grunde genommen könnte man sich für den warmen Sommer einfach eine besonders leichte und luftdurchlässige Bettdecke zulegen und für den Winter zu einem besonders kuscheligen Modell greifen – Ganz so einfach ist es allerdings nicht.

Ein erstes Kriterium, welches beim Kauf einer neuen Bettdecke unbedingt beachtet werden sollte, ist die sogenannte Wärmekategorie, welche sich in der Regel auf dem Etikett des jeweiligen Produkts wiederfindet: Während sich Bettdecken mit den angegebenen Wärmekategorien 1 und 2 insbesondere für eine Verwendung in mehr oder weniger stark beheizten Zimmern empfehlen, kommt eine Modell der Kategorie 3 in der Regel als komfortable Ganzjahresdecke zum Einsatz. Bettdecken der Wärmekategorie 4 erfreuen sich hingegen in erster Linie in sehr kalten Schlafzimmern, sowie als Winterdecke hoher Beliebtheit.

Wichtiges Kriterium für einen angenehmen Schlaf: Das Füllmaterial

Jede der erwähnten Wärmekategorien verfügt, je nach ausgewähltem Modell, über verschiedenste Füllungen: Ob sich der Verbraucher hierbei für Daunen, Naturhaar oder Synthetik entscheidet, hängt allerdings ganz von den eigenen Wunschvorlieben, sowie der Größe des Portemonnaies ab. Wer auf der Suche nach einer besonders leichten Bettdecke ist, trifft mit einer Ausführung aus Synthetikfasern vermutlicherweise genau ins Schwarze, muss hierfür allerdings deutlich in den wichtigen Bereichen Wärme und Kuschelfaktor einbüßen. Wer es in der Nacht gerne warm und gemütlich hat, kommt mit einer hochwertigeren Daunendecke deutlich eher auf seine Kosten, als mit einer Synthetik-Decke, Verbraucher, die sich nicht von der Schwere einer Bettdecke abschrecken lassen, können sich zudem für eine Ausführung mit feinem Naturhaar entscheiden.

Besonders wichtig: Nicht jede der drei erwähnten Bettdecken-Ausführungen verfügt in ihrem Bereich über eine gleichermaßen hochwertige Befüllung: So können sich Verbraucher beim Kauf einer Daunendecke lediglich beim Aufdruck „100% Daunen“ tatsächlich sicher sein, ein qualitativ hochwertiges Produkt zu erwerben, in vielen anderen Fällen werden der Decke zusätzlich kostengünstigere Federn beigemischt.
Die verwendete Füllung bei Naturhaar-Bettdecken sollte in der Regel vom Kamel oder einer Kaschmirziege stammen, Synthetik-Bettdecken sollten hingegen aus teureren, aber hochwertigeren Kunstfasern bestehen.

Passende Maße für jeden Geschmack

Die richtige Bettdecken-Größe

Im Bereich der Bettdeckengröße bietet der Markt eine reichhaltige Vielfalt an verschiedensten Ausführungen an: Die klassische Standardgröße für erwachsene Personen beginnt in der Regel bei 135 x 200 cm, weitere Größen sind hier 155 x 220 cm bzw 155 x 240 cm. Darüber hinaus lassen sich auch besonders familengerechte Bettdecken in den Größen 200 x 200 cm, 200 x 220 cm, oder gar 200 x 240 cm erwerben, speziell für kleinere Kinder bieten diverse namhafte Hersteller darüber hinaus auch viele Modelle in der Größe 100 x 135 cm an.

Bettwäsche Guide

Der Bettwäsche RatgeberWir leben in einer hektischen Zeit, in der der beruhigende Schlaf immer wichtiger wird. Leider fehlt er vielen Menschen. Hektik und die geforderte Flexibilität in der Berufswelt, ein Medieninferno aus Fernsehen und Internet, die ständige Erreichbarkeit über Smartphones und das Leben in Städten fordern bei uns allen ihren Tribut.

Übernächtigung, Burn-Out, Migräne, morgendliche Übelkeit oder ernste Beziehungsprobleme sind nur wenige Beispiele für die alltäglich zu beobachtenden Folgen mangelnden Schlafs. Daher ist es von großer Bedeutung für uns moderne Menschen, aus dem Schlafzimmer einen Ruhepol zu machen.

Bedeutung und Lage des Raumsmodernes schlafzimmer mit dekoration

Ein angenehmes Schlafzimmer dient wie kein anderer Raum der Gesundheit von uns Menschen. Wer in eine neue Wohnung oder gar ein Eigenheim zieht, sollte daher die Lage des Schlafzimmers – wenn möglich – im Vorfeld durchdacht wählen. Die Ruhe, die im Zimmer herrscht, nutzt dabei nichts, wenn äußere Störungen sie zunichtemachen.

Kann man unruhige Nachbarn meist mit klärenden Gesprächen oder im Extremfall mit einer Anzeige zu entsprechendem Verhalten bewegen, sind Gaststätten, Discos oder Kneipen im Haus oder nebenan ein größeres Problem. Das oder die Fenster des Schlafzimmers sollten also möglichst abseits belebter Straßen und Räumlichkeiten platziert sein. Liegt es nach Osten, kann man sich so von den ersten Sonnenstrahlen wachkitzeln lassen. Ist es nach Westen ausgerichtet, kann man nach dem Sonnenuntergang wohlig einschlummern.

Fenster und Lüften

Am besten ist es, direkt nach dem Schlafen und vor dem Schlafengehen für einige Minuten eine Stoßlüftung durchzuführen. Ein gekipptes Fenster während der Nacht ist lediglich im Winter und für Paare, welche in kleinen Räumen schlafen, zu empfehlen. In den Wintermonaten kühlt ein Raum bei gekipptem Fenster jedoch zu stark aus. Im Sommer gelangen Insekten wie Schnaken, Spinnen oder Mücken in den Raum; zudem kann die feuchte, warme Luft den Schlaf beeinträchtigen. Am verschwitzten Nacken kann Zugluft zu Verspannungen führen.

Der Raum sollte – außer entsprechenden Vorlieben bei dem Schläfer oder den Schläfern – komplett abgedunkelt sein. Helligkeit gibt uns Menschen seit Millionen von Jahren das Signal, aktiv zu werden. Dass in Sommermonaten teilweise um fünf Uhr die Sonne aufgeht oder sie im Winter erst gegen acht Uhr hervorkriecht, sollten wir beachten, da wir zumeist regelmäßigen Büro- oder Arbeitszeiten gemäß unseren Berufen nachgehen. Auch Geräte wie Wecker oder Bildschirme aller Art sollten keine Lichter bereithalten, da diese den Schlaf stören. Am besten verdunkeln Rollos, ansonsten können Jalousien oder Rollos probate Lösungen sein.

Einrichtung und Stauraum

Gerade in kleinen Räumen ist es wichtig, regelmäßig aufzuräumen und das Schlafzimmer nicht durch zu viele Möbel oder gelagerte Dinge zu überladen. Ein Kleiderschrank und einige Schubladen oder Fächer, die unter dem Bett integriert sind, können als Stauraum dienen. Nachttische und entsprechende Lampen sind zu empfehlen. So muss man nicht mehr zum Lichtschalter taumeln, wenn man nach der abendlichen Lektüre die erforderliche Bettschwere erreicht hat. Nur wenn nötig sollten noch mehrere zusätzliche Kommoden in das Schlafzimmer gestellt werden. Vielfach werden insgesamt helle Massivhölzer zur Einrichtung verwendet.

Die Hauptsache ist und bleibt das Bett. Es sollte auf jeden Fall groß genug sein und bei langfristigem Gebrauch einen hochwertigen Lattenrost und eine bequeme Matratze bieten. Dabei sollte man auf jeden Fall testen, ob eine eher harte oder eher weiche Matratze beim Schlaf passend ist. Sie sollte atmungsaktiv sein. Es gibt Modelle mit Federkern oder spezielle Schaummaterialien, hier sollte man sich umgehend informieren. Denn eine Matratze wird in der Regel für einige Jahre verwendet und ist nicht billig.

Materialien und FarbenBedroom interior with gray bed

Schwere, dunkle Farbtöne wie Schwarz, Braun, Violett oder dunkle Blau- und Grüntöne sind unbedingt zu vermeiden. Sie wirken bedrückend auf die Schlafenden. Weiß, Gelbtöne oder zarte Pastelltöne sind angemessen. Dennoch kann man bei Accessoires oder einzelnen Möbelstücken mit dunkleren Farben Akzente setzen. Allzu komplexe, feine Muster sollten bei Bettwäsche und Tapete tabu sein.

Für die kalten Monate kann man zum Schlafen Frottee- oder Biberbettwäsche verwenden. Die Betten selbst sollten für hohen Komfort mit Daunen oder Federn gefüllt sein. Im Sommer hingegen sollten auch die Bezüge von Kissen und Bettdecke dünner, etwa aus Satin oder leichter Baumwolle beschaffen sein.
Ein Ratgeber der Firma Estella hält zu vielen Bereichen rund um das Schlafzimmer weitere, detaillierte Tipps bereit.

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