Die perfekte Umgebung zum Schlafen

Der Bettwäsche RatgeberWir leben in einer hektischen Zeit, in der der beruhigende Schlaf immer wichtiger wird. Leider fehlt er vielen Menschen. Hektik und die geforderte Flexibilität in der Berufswelt, ein Medieninferno aus Fernsehen und Internet, die ständige Erreichbarkeit über Smartphones und das Leben in Städten fordern bei uns allen ihren Tribut.

Übernächtigung, Burn-Out, Migräne, morgendliche Übelkeit oder ernste Beziehungsprobleme sind nur wenige Beispiele für die alltäglich zu beobachtenden Folgen mangelnden Schlafs. Daher ist es von großer Bedeutung für uns moderne Menschen, aus dem Schlafzimmer einen Ruhepol zu machen.

Bedeutung und Lage des Raumsmodernes schlafzimmer mit dekoration

Ein angenehmes Schlafzimmer dient wie kein anderer Raum der Gesundheit von uns Menschen. Wer in eine neue Wohnung oder gar ein Eigenheim zieht, sollte daher die Lage des Schlafzimmers – wenn möglich – im Vorfeld durchdacht wählen. Die Ruhe, die im Zimmer herrscht, nutzt dabei nichts, wenn äußere Störungen sie zunichtemachen.

Kann man unruhige Nachbarn meist mit klärenden Gesprächen oder im Extremfall mit einer Anzeige zu entsprechendem Verhalten bewegen, sind Gaststätten, Discos oder Kneipen im Haus oder nebenan ein größeres Problem. Das oder die Fenster des Schlafzimmers sollten also möglichst abseits belebter Straßen und Räumlichkeiten platziert sein. Liegt es nach Osten, kann man sich so von den ersten Sonnenstrahlen wachkitzeln lassen. Ist es nach Westen ausgerichtet, kann man nach dem Sonnenuntergang wohlig einschlummern.

Fenster und Lüften

Am besten ist es, direkt nach dem Schlafen und vor dem Schlafengehen für einige Minuten eine Stoßlüftung durchzuführen. Ein gekipptes Fenster während der Nacht ist lediglich im Winter und für Paare, welche in kleinen Räumen schlafen, zu empfehlen. In den Wintermonaten kühlt ein Raum bei gekipptem Fenster jedoch zu stark aus. Im Sommer gelangen Insekten wie Schnaken, Spinnen oder Mücken in den Raum; zudem kann die feuchte, warme Luft den Schlaf beeinträchtigen. Am verschwitzten Nacken kann Zugluft zu Verspannungen führen.

Der Raum sollte – außer entsprechenden Vorlieben bei dem Schläfer oder den Schläfern – komplett abgedunkelt sein. Helligkeit gibt uns Menschen seit Millionen von Jahren das Signal, aktiv zu werden. Dass in Sommermonaten teilweise um fünf Uhr die Sonne aufgeht oder sie im Winter erst gegen acht Uhr hervorkriecht, sollten wir beachten, da wir zumeist regelmäßigen Büro- oder Arbeitszeiten gemäß unseren Berufen nachgehen. Auch Geräte wie Wecker oder Bildschirme aller Art sollten keine Lichter bereithalten, da diese den Schlaf stören. Am besten verdunkeln Rollos, ansonsten können Jalousien oder Rollos probate Lösungen sein.

Einrichtung und Stauraum

Gerade in kleinen Räumen ist es wichtig, regelmäßig aufzuräumen und das Schlafzimmer nicht durch zu viele Möbel oder gelagerte Dinge zu überladen. Ein Kleiderschrank und einige Schubladen oder Fächer, die unter dem Bett integriert sind, können als Stauraum dienen. Nachttische und entsprechende Lampen sind zu empfehlen. So muss man nicht mehr zum Lichtschalter taumeln, wenn man nach der abendlichen Lektüre die erforderliche Bettschwere erreicht hat. Nur wenn nötig sollten noch mehrere zusätzliche Kommoden in das Schlafzimmer gestellt werden. Vielfach werden insgesamt helle Massivhölzer zur Einrichtung verwendet.

Die Hauptsache ist und bleibt das Bett. Es sollte auf jeden Fall groß genug sein und bei langfristigem Gebrauch einen hochwertigen Lattenrost und eine bequeme Matratze bieten. Dabei sollte man auf jeden Fall testen, ob eine eher harte oder eher weiche Matratze beim Schlaf passend ist. Sie sollte atmungsaktiv sein. Es gibt Modelle mit Federkern oder spezielle Schaummaterialien, hier sollte man sich umgehend informieren. Denn eine Matratze wird in der Regel für einige Jahre verwendet und ist nicht billig.

Materialien und FarbenBedroom interior with gray bed

Schwere, dunkle Farbtöne wie Schwarz, Braun, Violett oder dunkle Blau- und Grüntöne sind unbedingt zu vermeiden. Sie wirken bedrückend auf die Schlafenden. Weiß, Gelbtöne oder zarte Pastelltöne sind angemessen. Dennoch kann man bei Accessoires oder einzelnen Möbelstücken mit dunkleren Farben Akzente setzen. Allzu komplexe, feine Muster sollten bei Bettwäsche und Tapete tabu sein.

Für die kalten Monate kann man zum Schlafen Frottee- oder Biberbettwäsche verwenden. Die Betten selbst sollten für hohen Komfort mit Daunen oder Federn gefüllt sein. Im Sommer hingegen sollten auch die Bezüge von Kissen und Bettdecke dünner, etwa aus Satin oder leichter Baumwolle beschaffen sein.
Ein Ratgeber der Firma Estella hält zu vielen Bereichen rund um das Schlafzimmer weitere, detaillierte Tipps bereit.